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Lebenssinn spenden

10 Std. pro Woche. Für 1,05 € die Stunde. Sozial beschäftigt. In Beziehung. Vertrauen wächst.

Die Alte Hansestadt Lemgo möchte mit Unterstützung der Flüchtlingshilfe und den Lemgoer Vereinen und gemeinnützigen Organisationen insgesamt 100 Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber schaffen. Geflüchtete können in diesen Arbeitsgelegenheiten freiwillig tätig werden.

  • Wer gibt wem Beschäftigung?

    Die Beschäftigung muss im Rahmen einer als gemeinnützig anerkannten Organisation verrichtet werden und darf keine bezahlte Tätigkeit ersetzen. Denkbar sind vor allem Tätigkeiten, die das bestehende Ehrenamt oder Hauptamt ergänzen z.B. Gruppenhelfer im Sport, Unterstützung im Küsterdienst, bei Hausmeistern oder bei Platz-/ und Zeugwarten, Unterstützung bei der Seniorenbetreuung, im Service bei Begegnungsstätten etc.

    Die Tätigkeit darf maximal 10 Stunden/Woche ausgeübt werden. Alles Engagement darüber hinaus kann nicht vergütet werden, sondern ist ehrenamtliche Arbeit.

    Jeder Geflüchtete, der Leistungen über die Alte Hansestadt bezieht, kann eine Arbeitsgelegenheit aufnehmen.

    Wie alle Ehrenamtlichen, sind die Personen über die Vereine/Organisationen oder das Land NRW Unfallversichert.
    Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass Asylbewerber über keine eigene Haftpflichtversicherung verfügen. Das heißt die Organisation, der Verein muss für etwaige Schäden selbst aufkommen.

    Interessierte Asylbewerber können sich bei der Flüchtlingshilfe über die Angebote der Vereine/ Organisationen informieren. Die Flüchtlingshilfe prüft über das Sozialamt, ob der Asylbewerber eine Arbeitsgelegenheit annehmen kann.
    Wenn ein Geflüchteter, sich für ein Angebot entscheidet, wird er dann über die Flüchtlingshilfe an den Verein/die Organisation vermittelt. Der Geflüchtete erhält die Kontaktdaten des Vereins/der Organisation und vereinbart einen Termin mit dem/der Ansprechpartner/in. Nach einem Kennenlerngespräch entscheiden beide, ob die Tätigkeit aufgenommen wird.

    Die Beschäftigungsmaßnahen sind für Menschen ab 18 Jahren verfügbar.

  • Wie geht die Meldung der Beschäftigung?

    Ein Verein/ Organisation kann über die Internetseite www.wir-in-lemgo.de/arbeit eine Arbeitsgelegenheit anmelden. In dem Internetformular muss die Tätigkeit, deren Umfang und Voraussetzungen für Interessierte beschrieben werden. Außerdem muss die Organisation eine/n Ansprechpartner/in bzw. Anleiter/in benennen.
    Die Anmeldung geht bei der Flüchtlingshilfe der Kirche ein. Diese prüft, ob die Tätigkeit den Kriterien von §5 AsylbLG entspricht. Das Ergebnis wird der Organisation mitgeteilt und die Flüchtlingshilfe nimmt sie in die Vermittlungsdatenbank.

    Der Verein und der Geflüchtete füllen beide die "Vereinbarung über eine Arbeitsgelegenheit" (Download im Internet) aus und lassen diese hier der Flüchtlingshilfe zukommen. Diese meldet das Beschäftigungsverhältnis beim Sozialamt an.
    Die Organisation händigt dem Geflüchteten einen Stundenzettel (Download im Internet) aus und dieser kann die Beschäftigung aufnehmen.

    Der Stundenzettel muss aktuell geführt werden. Am Monatsende wird der Stundenzettel von Asylsuchenden und Ansprechpartner/in unterzeichnet.

    Der Stundenzettel muss anschließend bei den Leistungssachbearbeitern im Sozialamt eingereicht werden. Das Geld wird dann auf das Konto - falls vorhanden - überwiesen oder als Barscheck ausgezahlt.

    Kein Problem, aber sie müssen auch in diesem Fall das Formular ausfüllen, da die Tätigkeit geprüft werden muss.
    Wenn Sie das OK bekommen, füllen sie direkt mit dem Interessierten die Vereinbarung aus und lassen diese der Flüchtlingshilfe zukommen. Alles andere dann wie oben beschrieben.

    Der Verein/ die Organisation ist dafür verantwortlich zu prüfen, ob für das Tätigkeitsfeld die Ausstellung eines polizeilichen Führungszeugnisses notwendig ist.
    In der Regel gilt: Überall da wo Ehrenamtliche ein polizeiliches Führungszeugnis benötigen (z.B. Umgang mit Kindern), brauchen auch Menschen in den Beschäftigungsmaßnahmen ein solches Dokument. Wie bei anderen Ehrenamtlichen müssen die entsprechenden Anträge vom Verein oder der Organisation ausgefüllt und im Bürgerbüro abgegeben werden. Dann wird das Führungszeugnis auf dem normalen Wege angefordert und ausgestellt.

    Der Verein/ die Organisation ist dafür verantwortlich zu prüfen, ob für das Tätigkeitsfeld eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes notwendig ist.
    Die Erstbelehrung beim Gesundheitsamt muss vor Aufnahme der Tätigkeit durchgeführt werden. Die Gebühr für die Erstbelehrung von derzeit 25,00 muss von der Organisation/ dem Verein übernommen werden, bei dem die Arbeitsgelegenheit ausgeführt wird. In der Regel verlangt das Gesundheitsamt die Begleitung durch einen Dolmetscher, der in der Lage ist, den Schulungsfilm simultan zu übersetzen. Wenn kein ehrenamtlicher Dolmetscher zur Verfügung steht, müssen auch hierfür eventuelle Honorarkosten vom Verein/ der Organisation übernommen werden.

Dagmar Begemann (Geschäftsführerin)
Flüchtlingshilfe der Kirche
05261 / 9204608

Ich bin Ihr Ansprechpartner für Beschäftigungs-Angebote gemeinnütziger Organisationen

Jetzt wird es praktisch. Melden Sie die Beschäftigungsmöglichkeit!

1. Schritt: Verträge erstellenBitte alle Dokumente runterladen, Vertrag ausfüllen; dann 2. Schritt
2. Schritt: Beschäftigung online meldenIm Formularfeld alle Angaben ausfüllen und Dokumente als Anlagen hochladen